Rundholz schneiden, Gras trimmen, Baumpflege: Maschinen und Geräte für die Landschaftspflege werden traditionell mit Benzin betrieben. Ein typisches Beispiel ist die Motorsäge mit Zweitaktmotor. Heute gibt es darüber hinaus zahlreiche Geräte, die mittels Lithium-Ionen-Akkus angetrieben werden. Immer mehr Hobbygärtner und professionelle Landschaftspfleger setzen auf solche akkubetriebene Modelle.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Akku-Maschinen sind frei von direkten Emissionen und somit vergleichsweise umweltschonender und nachhaltiger. Die Akkus werden praktisch und unkompliziert an der Steckdose aufgeladen. Die Geräte starten auf Knopfdruck und ermöglichen dank ihres geringen Gewichts ein optimales ergonomisches Arbeiten.

Ein weiterer Pluspunkt von akkubetriebenen Maschinen: Für sämtliche handgeführten Geräte eines bestimmten Herstellers kann ein und derselbe Akku verwendet werden.

Akkugeräte sind leise

Gleichzeitig sind akkubetriebene Geräte im Gegensatz zu Benzingeräten sehr leise. Sie eignen sich deshalb vor allem für den Einsatz in einem Arbeitsumfeld mit Geräuschempfindlichkeit oder Lärmbeschränkung sowie im Innenbereich. Praktisch sind die leisen Maschinen außerdem auch früh morgens oder spät abends, um die Umgebung so wenig wie möglich zu stören.

Mit Benzingeräten vergleichbar

Wer professionelle Landschafts- und Gartenpflege betreibt, achtet beim Kauf und Einsatz von Maschinen wie Motorsäge, Freischneider, Heckenschere, Blasgerät oder Trimmer naturgemäß vor allem auf Leistung und Produktivität. Die heutigen Akkugeräte wurden so entwickelt, dass hier keine Abstriche befürchtet werden müssen. Sie sind sehr produktiv, da Leistung, Drehmoment und Akkulaufzeit großzügig bemessen sind.

Zuverlässig und langlebig

Profis benötigen darüber hinaus langlebige Geräte, die zuverlässig und jederzeit einsetzbar sind. Akkubetriebene Maschinen haben integrierte, intelligente Leistungsmerkmale, die sie vor Überhitzung, Überladung oder Tiefenentladung schützen. Sie sind robust und wetterbeständig.

Akkugeräte rentieren sich

Auch die Wirtschaftlichkeit lässt sich sehen: In der Anschaffung sind akkubetriebene Maschinen zwar etwas teurer als Benzingeräte. Sie zeichnen sich dafür aber durch ihre minimalen Betriebskosten aus: Das Laden des Akkus kostet nur einen Bruchteil dessen, was man für eine Tankfüllung bezahlt. Zudem haben die Akkus eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 1.500 Ladezyklen.

Das Akkuwechseln geschieht in Sekundenschnelle. Mittlerweile sind auch spezielle Ladegeräte auf dem Markt, mit denen man die Akkus ohne direkten Zugang zum Stromnetz laden kann. Eine weitere Alternative sind am Rücken tragbare Akkus mit extrem hoher Betriebszeit.