Von den Mähwiesen des Burgenlands bis hin zu den Almen Tirols und Vorarlbergs – neben den Äckern und Wäldern sind es vor allem die grünen Wiesen, die die Kulturlandschaft Österreichs bestimmen. Egal, ob im Tiefland oder in Berglagen, erfüllen die Wiesen eine wichtige Doppelfunktion. Sie dienen als Futterflächen für das Vieh und sind Lebensraum zahlloser wildlebender Arten.

Die Intensivierung der Landwirtschaft in günstigen Lagen hat vielerorts zur Aufgabe von Wiesen und Almen geführt, wodurch der Lebensraum von Rotwild, Feldhase, Kiebitz und vielen anderen bedroht ist. Mit ihrer Arbeit haben die BäuerInnen entscheidenden Anteil am Erhalt dieser traditionsreichen Kulturlandschaften und ihrer Artenvielfalt.

Qualität macht konkurrenzfähig

Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese Arbeit von einer doppelten Konkurrenzsituation geprägt ist. Innerhalb Österreichs führt die Flächenversiegelung dazu, dass jährlich riesige Areale verloren gehen und die Landwirtschaft mit anderen Nutzungsformen in Wettstreit gerät. Außerhalb der Landesgrenzen sehen sich Österreichs Landwirte mit besonders intensiven und hocheffizienten Formen der Landwirtschaft konfrontiert.

In puncto Quantität kann man hierzulande nicht mit der internationalen Agrarindustrie mithalten. Dass sich österreichische Betriebe dennoch behaupten können, liegt in der hohen Qualität heimischer Erzeugnisse begründet. Diese rechtfertigt den oftmals geringfügig höheren Preis. KundInnen im In- und Ausland sind bereit, diesen zu zahlen, da sie sich darauf verlassen können, dass dieser der hohen Wertigkeit heimischer Erzeugnisse entspricht.

Tradition trifft Technik

Hinter der hohen Qualität der österreichischen Grünlandwirtschaft steckt nicht nur eine lange Tradition, sondern auch ein Bekenntnis zur Innovation und konstante technische Neuerungen. Diese helfen dabei, die tägliche Arbeit effizienter zu gestalten. Sie sind es, die die Herstellung hochqualitativer Erzeugnisse ermöglichen und so Konkurrenzfähigkeit sicherstellen.

Die Grünlandwirtschaft, wie wir sie heute kennen, ist eine Entwicklung der 50er-Jahre und war seit jeher stark von den jeweils verfügbaren technischen Möglichkeiten geprägt. Damals gelangten die ersten allradgetriebenen Traktoren auf dem Markt, die anders als ihre Vorgänger dem unwegsamen Gelände im alpinen Raum und den Anforderungen der Grünlandwirtschaft gewachsen waren.

Diese einst einfachen Fahrzeuge sind mittlerweile hochmoderne Technikplattformen und nichts weniger als das technologische Herzstück der Grünlandwirtschaft. Ob Mähen, Düngen, Säen oder Transport, es gibt kaum Tätigkeiten, bei denen Landwirte nicht auf Traktoren vertrauen. Dabei nimmt die Anzahl möglicher Einsatzszenarien ständig zu. Selbst autonomes Fahren auf den Almwiesen, soll in naher Zukunft möglich sein, geht es nach heimischen Innovationsbetrieben.

 

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