Um den steigenden Mobilitätsbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, braucht es smarte Technologien und Konzepte. Elektromobilität ist der Lösungsbaustein urbaner Mobilität, der nachhaltig, effizient und intelligent verschiedenste Technologien und Nutzerbedürfnisse miteinander verknüpft. Teil- und vollelektrische Fahrzeuge wie E-Fahrräder, E-Lastenräder, E-Autos, oder E-Busse machen nur dann Sinn, wenn das Energiesystem saubere Energie zur Verfügung stellt, die den CO2-intensiven fossilen Verkehr nachhaltig ablöst.

Mobilitätsangebote auf Knopfdruck

Im Alltag ist man oft auf mehrere Verkehrsmittel angewiesen. Mit dem Auto zum Zug, mit dem Zug ins Büro, mit der U-Bahn zum Termin. Die Streckenplanung ist oft mühsam und kostet Zeit. Stellen sie sich vor, Sie bekommen mit einem einzigen Tool einfach und barrierefrei alle Informationen bedarfsgerecht für Ihren Weg geliefert – unabhängig von Betreiber und Verkehrsmittel (Öffis, E-Carsharing, E-Taxi) – und können diese per Knopfdruck anfordern und papierlos bezahlen.

Zukunftsmusik? Bald nicht mehr! Mobilitätsplattformen arbeiten an solchen intelligenten Gesamtlösungen und werden dieses Rundumservice bereits in naher Zukunft anbieten.

Ein wichtiger Motor für diese innovativen, smarten und nutzerfreundlichen Mobilitätskonzepte ist die E-Mobilität, als Technologietreiber im Fahrzeuge-, Energieinfrastruktur- und IKT-Service-Sektor. Denn NutzerInnen von E-Fahrzeugen haben nicht nur Fahrspaß und fahren leise, effizient und sauber sie haben auch neue Anforderungen an Such-, Zugangs- und Verrechnungslösungen für Ladeinfrastruktur in privaten und öffentlich zugänglichen Bereichen, vor allem in Städten.

Effiziente Energiegewinnung – Woher kommt der Strom?

E-Mobilität wird dann zum intelligenten Gesamtkonzept, wenn der Strom aus intelligenten Energiesystemen kommt, wie aus Photovoltaik- oder Windanlagen, aus Pufferspeicherbatterien und Ladesäulen unterschiedlichster Leistungsklassen und smarten Steuerungen in Garagen oder auf Parkplätzen.

Gebäude und ihre Fähigkeit, regenerativen Strom zu produzieren und zu speichern, werden bereits jetzt vermehrt durch E-MobilitätsnutzerInnen nachgefragt. Das schont die Umwelt und spart Steuergeld, da die Kombination aus privaten Investitionen, dezentraler Energieproduktion und -speicherung sowie zeitversetzter Verwendung im Wohn- oder Arbeitsobjekt Investitionen in teuren Stromnetzausbau einspart.

Geladen wird dort, wo die E-Fahrzeuge ohnehin auf die nächste Nutzung warten. Neue Technologien im Mobilitätsbereich wie etwa bei Ladesystemen sind die Zukunft der Mobilität und müssen in urbane Verkehrs-, Energie- und Bebauungskonzepte integriert werden.

E-Mobilität rechnet sich schon jetzt!

Österreich hat bereits sinnvolle Maßnahmen für die Dekarbonisierung im Verkehr gesetzt. Die seit 1.1.2016 bestehende Steuerreform zur Sachbezugsbefreiung und Vorsteuerabzugsfähigkeit von Zero Emission Vehicles sowie das im November veröffentlichte 72 Millionen Euro Förderpaket treiben die Elektromobilität voran.

Der Kauf eines E-Autos wird ab 2017 mit bis zu 4.300 Euro brutto je PKW gefördert

Das von Verkehrsministerium, Umweltministerium und Österreichs Automobilimporteuren geschnürte Paket ermöglicht Privaten und Unternehmen ab 2017 Förderungen bis zu 4.300 Euro brutto für E-Fahrzeuge sowie 200 bis 10.000 Euro Förderung für Ladeinfrastruktur. Auch die Automobilhersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht und bringen verstärkt E-Fahrzeugmodelle auf den Markt bis 2021 wird das Angebot rasant steigen.

Wer sich ein E-Auto anschaffen möchte, findet bereits jetzt zahlreiche Modelle, die mit Reichweiten von 250 bis 400 km alltagstauglich sind. Wer noch skeptisch ist bzw. testen möchte, welches Modell sich am besten für den eigenen Bedarf eignet, kann das mit der App „CHECK-E“ – kostenlos erhältlich in den App-Stores – ganz leicht überprüfen.

Modelle und Anreize sind also vorhanden und bilden die Basis, um E-Mobilität als Lösungsbaustein zukunftsfähiger Verkehrskonzepte voranzutreiben ein großer Schritt in Richtung smarte und saubere Mobilität. Nachhaltige, intelligente und nutzerfreundliche Mobilitätskonzepte sind also bei weitem keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits in der Gegenwart angekommen und warten nur darauf, eingesetzt zu werden.