Österreich wird zu Recht die Alpenrepublik genannt. Die Alpen und Voralpen prägen auch die Art der heimischen Landwirtschaft. Und diese prägt wie nichts sonst das Landschaftsbild. Es ist gepflegtes Grünland, das die alpinen Regionen kennzeichnet. Es wird von unseren Bauern erhalten. Und von deren Tieren, die sich davon ernähren und in weiterer Folge uns mit ihrer Milch, ihrem Fleisch wertvolle Lebensmittel liefern. Ein Kreislauf seit vielen Jahrhunderten.

Vielseitige Nutzung

So schafft das Land Leben und außerdem den unbezahlbaren Mehrwert einer gepflegten Kulturlandschaft, wo das Auge des Städters Ruhe findet, wo sich dieser aber auch beim Wandern, Bergsteigen, Skifahren austoben kann. Offene Felder und Wiesen, wanderbare Almen: Ohne Bauern, Kühe, Schafe, Ziegen würde das alpine Land wieder zu dem werden, was unsere Vorfahren hier vorfanden, nämlich Wald.

Ruckzuck geht das, wie wir heute schon sehen, wo nicht länger von Kühen beweidete Almflächen innerhalb weniger Jahre verbuschen und verwalden.

Spezielle Bewirtschaftung

Alpines Grünland, hügeliges Alpenvorland ist arbeitsintensiv, setzt einer allzu industrialisierten Bewirtschaftung klare Grenzen. Auch wenn unsere Bauern heute perfekt auf diese Verhältnisse abgestimmte Technik einsetzen, bleibt die Produktion im internationalen Vergleich teurer, kann auf der Kostenseite nicht mithalten.

Das wissen unsere Bauern und setzen daher auf nachvollziehbare Qualität und eine große Vielfalt. Das funktioniert aber nur so lange, so lange auch der heimische Konsument und die heimische Gastronomie diese Zusammenhänge erkennen und sich zu heimischen Lebensmitteln bekennen.